Thermometer rauf, Kilos runter: 5 häufige Diät-Fehler

Mit dem Frühjahr wird es nicht nur endlich wärmer, auch all die kleinen Sünden kommen ans Licht, die wir im Winter locker unter dicker Kleidung verstecken konnten: Ein Pölsterchen hier, ein bisschen zu viel dort werden uns mit dem kommenden Sommer ein wenig unangenehm. Also wird es Zeit für die Frühlingsdiät, und mit frischem Elan achten wir auf unsere Ernährung, finden uns häufiger am Gemüsestand als beim Fleischer und vermeiden Zucker und Fett, wo immer es geht. Und tatsächlich – nach ein paar Tagen oder Wochen stellen sich erste Erfolge ein, nur leider sind sie allzu oft nur von recht kurzer Dauer. Das ist zwar erst mal enttäuschend, aber nicht unvermeidlich – denn jedes Jahr werden die gleichen Fehler gemacht. Die fünf häufigsten haben wir einmal unter die Lupe genommen: 

Gesundheitscheck: Alles super oder was?

Eigentlich geht es uns prima: Wir sind fit, machen recht häufig Sport, ernähren uns einigermaßen gesund, Alkohol nur ab und zu und rauchen sowieso nicht – alles super also? Vermutlich ist es so – mit einer einigermaßen gesunden Lebensweise ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich nicht nur gesund fühlt, sondern es auch ist. Und dennoch: Ein regelmäßiger Gesundheitscheck kann Risikofaktoren wie beispielsweise erhöhte Werte für Blutzucker, Blutdruck oder Blutfette feststellen. Bleiben sie unentdeckt, können sich daraus – manchmal ziemlich unauffällig – Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Nieren- und Herzerkrankungen entwickeln. Wer seine Risiken kennt, kann gegensteuern – zum Beispiel mit Änderungen des Lebensstils oder auch mit Medikamenten. Ein ärztlicher Check-up bietet die Chance auf ein möglichst gesundes Älterwerden.

Kalt, aber kräftig: Sonne im Vorfrühling

Richtig warm ist es noch nicht draußen, das stimmt – aber die Tage werden wieder spürbar länger, morgens ist es schon ein wenig hell, wenn wir das Haus verlassen, und es gibt die ersten Schneeglöckchen in den Vorgärten. Die Indizien verdichten sich also: Der Frühling kommt! Und wenn wir dann, ausgehungert von den dunklen Monaten zuvor, mittags bei gutem Wetter ein windgeschütztes Plätzchen finden, dann genießen wir schon mal sowas wie ein erstes, kleines Sonnenbad. Und das ist auch sehr gut so – denn Sonnenlicht hat viele positive Einflüsse auf unseren Körper, von der Stärkung des Immunsystems bis hin zur deutlichen Stimmungsaufhellung. 

Der Fisch in uns: Warum trinken wichtig ist

Schauen wir in unserem Stammbaum mal so richtig weit zurück, dann wird es feucht: Der Weg führt über Reptilien und und Amphibien direkt zurück ins Meer. Auch der menschliche Embryo ist erstmal ein Wassertier, seine Entwicklung erinnert an unsere aquatische Herkunft: Die ersten neun Monate verbringt der Mensch in einer mit Fruchtwasser gefüllten Fruchtblase. Die Flüssigkeit ist lebensnotwendig, denn sie schützt den Fötus vor dem Austrocknen und ist eine Art Stoßdämpfer gegen äußerliche Erschütterungen.
Ohne Nahrung kann der Mensch bis zu zwei Monate leben, ohne Wasser nur wenige Tage.